ERLASER® HARD+CLAD

Eine Maschine – zwei Technologien.

Die ERLASER® HARD+CLAD Systeme sind das Ergebnis langjähriger Grundlagenforschung an der Universität und der Anwendungserfahrung im Werkzeugbau der Automobilindustrie. Das erarbeitete Prozesswissen für beide Technologien, Laserstrahlhärten und Laserstrahlauftragschweißen, berücksichtigte ERLAS bei der Zusammenstellung der Systemkomponenten. Hauptziel war die einfache Bedienbarkeit. Der Bediener gibt das gewünschte Bearbeitungsergebnis wie die Einhärtetiefe oder die Höhe der Beschichtung ein. Die notwendigen Prozessparameter, z.B. die Oberflächentemperatur oder die Pulver-Fördergeschwindigkeit, stellt eine Datenbank zur Verfügung und werden automatisch gewählt. Das martensitische Umwandlungshärten von Eisen-basierten Legierungen resultiert in Abhängigkeit vom Kohlenstoffgehalt in Härtewerte von 57 HRC bis 60 HRC.

Laserstrahlhärte- und -beschichtungsanlage <strong>ER</strong>LASER<sup>®</sup> HARD+CLAD

Merkmale der Systemtechnik sind:

  • die erfolgreiche Einsetzbarkeit selbst bei Losgröße 1 durch Nutzung einer Technologie-Datenbank und der temperaturgeregelten Prozessführung

Laserstrahlhärten: Bedienoberfläche der Technologiedatenbank <strong>ER</strong>LASER<sup>®</sup> HARD: Auswahl von Werkstoff, Spurbreite und EinhärtetiefeLaserstrahlhärten: Visualisierung der temperaturgeregelten Prozessführung

  • kurze Rüstzeiten für den Technologiewechsel durch Schnellwechselsysteme für Optiken und Pulverzuführung sowie eine automatische Kontrolle der Komponenten

Rüstzustände des Bearbeitungskopfes - Auftragschweissen / Härten / Messen

Schnelles Rüsten: Wechsel der Fokussieroptik

  • die Anwendungsflexibilität mit Härtespurbreiten von 5 mm bis 60 mm und Beschichtungshöhen von 0,2 bis 2,0 mm
  • die leichte und wirtschaftliche Vorbereitung von Bearbeitungsaufgaben durch Einsatz des Offline-Programmiersystems Toplas 3D und eines Kollisionschecks.

Offline-Programmierung mit Toplas 3D

ERLAS nutzt Eigenentwicklungen für den Bau kundenorientierter Systeme. Alle Arten von Festkörperlasern mit Leistungen bis zu 10 kW sind für den Bearbeitungskopf einsetzbar. In der Standardmaschine ist ein Knickarm-Roboter mit einem Arbeitsradius von 3 Metern verbaut. Durch Platzierung des Roboters auf einer Linearachse oder durch Verwendung eines neuartigen 6-Achsen-Portals besteht die Möglichkeit zur Arbeitsraumvergrößerung auf bis zu 7 x 4 x 1,2 m3.

6-Achsen-Portalanlage für das Laserstrahlhärten und -beschichtenBearbeitungskopf für die 3D-Bearbeitung mit zwei Drehachsen und einer Schwenkachse

Leitstand der <strong>ER</strong>LASER<sup>®</sup> HARD+CLAD Portalanlage

Der modulare Systemaufbau ermöglicht den Einstieg mit nur einer Technologie, dem Laserstrahlhärten (ERLASER® HARD) oder dem Laserstrahlauftragschweißen (ERLASER® CLAD), wie auch mit der Komplettlösung.

Das Laserstrahlhärten dient der lokal begrenzten Erhöhung der Verschleißbeständigkeit an Werkzeugen wie z.B. an Schnittkanten, Ziehwülsten oder Gleitflächen.

Laserstrahlhärten einer SchneidkanteLaserstrahlgehärtetes Schneidwerkzeug

Das Laserstrahlauftragschweißen ist nutzbar für die endkonturnahe Modifikation oder die Reparatur von Werkzeugen.

Reparaturschweißen der Schließkante eines SpritzgießwerkzeugesModifikation eines Formwerkzeugs für Stoßfänger

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