Laserstrahlhärten

Die Technologie des Laserstrahlhärtens gehört zu den Kernkompetenzen von ERLAS. Seit Entwicklung der weltweit ersten Härteanlage auf Basis eines Hochleistungsdiodenlasers im Jahr 1998 bietet ERLAS Laserhärteanlagen der Baureihe ERLASER® HARD an und setzt diese auch in der Lohnfertigung für Kunden erfolgreich ein. An den Standorten in Erlangen und Amurrio (Spanien) produzieren drei Laserstrahlhärte- und beschichtungsanlagen für den Werkzeug- und den Maschinenbau.

Mit einer temperaturgeregelten Prozessführung und abgestuft einstellbaren Spurbreiten von 5 bis 60 mm ist das partielle, martensitische Umwandlungshärten eine etablierte Technologie geworden, die das Härten mit der Flamme oder mit dem Induktor zunehmend ablöst. Selbst komplizierte Geometrien, wie sie häufig an Schneidwerkzeugen für Blechformteile zu finden sind, sind präzise und sicher bearbeitbar.

Querschnitt einer RandschichthärtungQuerschnitt einer 60 mm breiten Härtespur

Alle kommerziell härtbaren Stähle sind auch mit dem Laser härtbar. Die Einhärtetiefen sind zwischen 0,2 und 1,5 mm einstellbar. Beispiele für erzielbare Härtewerte sind der Tabelle 1 zu entnehmen.

Material-Nr. DIN Härte [HRc +/- 3]
1.1730 C 45 W 57
1.2311 40 CrMnMo 7 57
1.2320 60 CrMo 10 7 60
1.2333 59 CrMo 18 5 60
1.2343 X 38 CrMoV 5 1 55
1.2363 X 100 CrMoV 5 1 62
1.2738 40 CrMnNiMo 8 6 57
1.2767 X 45 NiCrMo 4 57
1.4923 X 22 CrMoV 5 1 50
1.7225 42 CrMo 4 57
1.8159 50 CrV 4 57
0.6025 GG 25 CrMo 59
0.7070 GGG 70 L 61

Die Verwendung einer ständig wachsenden Technologiedatenbank garantiert die gewünschten Härteergebnisse auch bei Losgröße eins.

Da beim Laserstrahlhärten nur die Randschicht behandelt wird, entsteht im Vergleich zu anderen Härteverfahren deutlich weniger Verzug. Eine Nachbearbeitung ist deshalb in der Regel nicht notwendig.

Für die Programmierung der Laserhärteanlagen setzt ERLAS eine durchgängige CAD/CAM-Lösung mit der Software Toplas3D® ein. Vorteile sind die Vorabprüfung der Machbarkeit, verkürzte Durchlaufzeiten und konstante Einhärtetiefen.

Angewendet wird das Verfahren unter anderem an Werkzeugen für die Massiv- und die Blechumformung, das Karosserieziehen, Biegen, Schneiden oder das Spritzgießen.

Laserstrahlhärten einer SchneidkanteLaserstrahlgehärtetes Schneidwerkzeug

Laserstrahlhärten eines ZiehwerkzeugesLaserstrahlhärteanlage (<strong>ER</strong>LASER<sup>®</sup> HARD)

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